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Dann ab zu unseren Baufamilien. Lass dich von ihren Erfahrungen ermutigen und motivieren.
27.04.2026
Alle reden vom Line-up (Grundriss, Küche, Bad) – aber die wahren Kosten verstecken sich dann häufig im Kleingedruckten. Damit du nicht irgendwann denkst: „Wie konnte das so teuer werden?“, erzählen wir dir hier, womit du beim Hausbau rechnen musst.
Mal direkt vorweg:
Im Alltag meinen wir mit Kredit und Darlehen praktisch das Gleiche – Geld leihen, in Raten zurückzahlen. Im Banken-Deutsch gibt’s manchmal Unterschiede (Laufzeit, Art des Vertrags usw.), aber für dich als Hausbau-Profi in spe zählt vor allem:
Baufinanzierung / Immobiliendarlehen = der „dicke Brocken“ für dein Haus
Ratenkredit = eher für kleinere Sachen (Möbel, Auto, Küche etc.)
Merke dir einfach:
Dein Haus finanzierst du mit einem Immobiliendarlehen – alles andere ist nice to know, aber kein Prüfungsstoff.
Viele rechnen ungefähr so: „Haus kostet 350.000 €, ich hab 50.000 € Eigenkapital – passt.“
Du ahnst es schon … Da fehlt noch einiges. Lass uns das einmal sauber auseinandernehmen.
Die großen Blöcke:
Haus und Ausstattung: Hauspreis laut Angebot, Extras: andere Treppe, bessere Böden, schicke Fliesen, Smart Home etc.
→ Erfahrung aus der Praxis: Die meisten packen noch 10–15 % Extras obendrauf.
Grundstück: Kaufpreis und eventuelle Maklerprovision.
Kauf-Nebenkosten (Richtwerte, je nach Bundesland):Grunderwerbsteuer: ca. 3,5–6,5 % vom Grundstückskaufpreis, Notar & Grundbuch: ca. 1,5–2 % und Makler (falls vorhanden): oft 3–7 % + MwSt.
Baunebenkosten (hier wird’s gern unterschätzt): Erdarbeiten, Anschlusskosten für Wasser, Abwasser, Strom, Telekom. Außerdem Vermessung, Statik und Bodengutachten, sowie Baustrom und Bauwasser.
→ Pi mal Daumen oft 10–15 % der Hauskosten
Außenanlagen & Co.: Terrasse, Wege, Einfahrt, aber auch Carport/Garage und Garten, Zaun.
→ Je nach Anspruch: von „erstmal Schotter und Rasen“ bis „Garten Eden“. Rechne realistisch nochmal 5–15 % ein.
Innen drin, aber nicht im Hauspreis: Küche (also deine Küche, nicht „irgendein“ Standardding) Good to know: Bei Living Haus ist die Küche meist im Hauspreis enthalten. Das ist ein recht dicker Brocken, den du dann schon mal abhaken und nicht extra einkalkulieren musst. Dazu kommen nette Sachen wie Lampen, Teppiche, Gardinen, Einbauschränke – die das Wohnen eben schön machen. Das neue Haus soll ja nicht nur von außen gut aussehen.
Gesamtpaket: schnell bei 565.000–640.000 € – obwohl du vielleicht mit 500.000 € im Kopf gestartet bist.
Darum: Plane nicht nur das „Haus“, sondern das Gesamtprojekt Hausleben.
Statt zu fragen: „Wie viel Kredit bekomme ich?“, frag lieber: „Welche monatliche Rate fühlt sich für uns langfristig gut an?“
So kannst du rechnen:
Haushaltsrechnung machen: Netto-Haushaltseinkommen, Fixkosten (Miete, Versicherungen, Auto, Handy, Streaming, Betreuung etc.), Lebenshaltung (Essen, Tanken, Freizeit)
Was bisher deine Miete + Sparrate war, könnte später deine Darlehensrate sein.
Viele Experten empfehlen: Rate grob bei 30–40 % vom Netto-Haushaltseinkommen halten.
Beispiel:
Netto-Haushalt: 4.000 €
40 % = 1.600 € Rate → alles darüber wird mit Kindern, Urlaub, Auto & Co. schnell eng.
Je mehr Eigenkapital, desto entspannter deine Finanzierung. Das wäre das Ideal-Szenario.
Besserer Zinssatz
Geringere Rate oder schnellere Tilgung
Weniger Risiko, wenn mal was schiefgeht (Jobwechsel, Elternzeit, Krankheit)
Gute Faustregeln:
Kauf-Nebenkosten aus eigener Tasche zahlen
Noch besser: Nebenkosten + 10–20 % vom Hauspreis
Und ganz wichtig: Notgroschen für Unvorhergesehenes nicht komplett verheizen
Wir haben auch schon etliche Häuser ohne Eigenleistung finanziert. Fakt ist: Wir versuchen alles möglich zu machen, um dein Traumhaus für dich real werden zu lassen.
Eigenkapital kann sein:
Ersparnisse
Bausparguthaben
Eigenleistungen („Muskelhypothek“) Hier helfen wir dir bei Living Haus mit dem Zuhause-Paket und unseren Ausbau-Workshops
Zinsen
Der Zins bestimmt, wie teuer es wird, sich Geld zu leihen.
Wichtig für dich: Zinsbindung (z.B. 10, 15 oder 20 Jahre fest).
Lange Zinsbindung = mehr Sicherheit
Kürzere Zinsbindung = oft etwas günstiger, aber mehr Risiko
Tilgung
Das ist der Teil der Rate, mit dem du deine Schulden wirklich runterschraubst.
Übliche Anfangstilgung: 2–3 %
Höhere Tilgung = schneller schuldenfrei, aber höhere Rate
Gute Option: Sondertilgungen, um Extra-Geld (Bonus, Erbe, Steuererstattung) einzubringen
Zielbild
Ein stabiles Setup sieht oft so aus:
Zinsbindung: 15 Jahre oder länger
Anfangstilgung: mind. 2–3 %
Rate: so wählen, dass finanziell noch Luft zum Atmen bleibt
Der Staat und manche Bundesländer unterstützen energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Das kann echt Geld wert sein.
Typische Bausteine:
KfW-Förderprogramme (z.B. für Effizienzhäuser, klimafreundlichen Neubau, Familienförderung – je nach aktueller Gesetzeslage)
QNG (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude): kann Zugang zu bestimmten Förderungen geben
Regionale Förderprogramme (Bundesland, Kommune)
Wichtig: Wir helfen dir dabei. Förderprogramme ändern sich immer wieder. Also:
Frühzeitig checken
Beratung holen
Wir können dir das Bauen nicht komplett abnehmen – aber wir können’s dir maximal einfach machen:
Klare Hauspreise und transparente Infos, was drin ist
Unterstützung bei der Kostenschätzung fürs Gesamtprojekt
Hilfe bei der Suche nach der passenden Finanzierung über unsere Partner
Infos, welche Förderungen für dich spannend sein könnten (z.B. bei nachhaltigen Häusern mit QNG)
Am Ende geht’s darum, dass du:
weißt, was dein Hausprojekt wirklich kostet
eine Rate hast, die dein Leben nicht einschnürt
nachts ruhig schlafen kannst – im eigenen Zuhause.