Lust auf was Inspirierendes?
Dann ab zu unseren Baufamilien. Lass dich von ihren Erfahrungen ermutigen und motivieren.
„Papa kümmert sich ums Haus. Mama sucht die Gardinen aus.“
Kommt dir bekannt vor? Willkommen im 20. Jahrhundert. Beim Hausbau sind viele Klischees noch ziemlich hartnäckig. Höchste Zeit, sie einmal so richtig auseinanderzunehmen.
15.06.2026
Wenn du ein Zuhause baust, dann bitte eins, das zu euch allen passt. Nicht nur zu dem, der am lautesten „Ich mach das“ ruft. Also: Let’s talk Rollenbilder. Und wie du sie beim Hausbau entspannt sprengst. Leb dich Haus!
Das Klischee:
Er entscheidet über Grundriss, Technik und Statik. Sie über Wandfarbe, Sofa und die gute Vase von Oma.
Die Realität:
Frauen haben genauso Bock auf smarte Haustechnik, Energieeffizienz und Grundrisse
Männer interessieren sich ebenfalls für Wohngefühl, Farben und Einrichtung
Gute Entscheidungen entstehen da, wo alle mitreden dürfen
Unser Tipp:
Teilt euch das nicht nach Klischee auf, sondern nach Interesse und Talent. Wenn du Lust auf Technik hast, dann ab in die Details. Wenn du für Farben und Materialien brennst, let’s go. Egal welches Geschlecht.
Beim Beratungstermin sitzt vorne der „Haushaltsvorstand“, hinten die „Begleitung“. Kommt öfter vor, als du denkst.
Bei uns gilt:
Alle, die später im Haus wohnen, dürfen und sollen Fragen stellen
Jede Meinung wird ernst genommen, nicht weggelächelt
Auch „unsichere“ Fragen sind willkommen – dafür sind wir da
Bei Living Haus sind wir Team Baufamilie, nicht Team „Ein Entscheider, alle anderen nicken“. Geldsache? Nicht nur „Männersache“ Klischee: Er regelt die Finanzierung, sie „kennt sich damit ja nicht so aus“.Dabei betrifft das Budget am Ende die gesamte Baufamilie:
Wer wohnt im Haus? Alle.
Wer zahlt langfristig die Rate? Alle.
Wen betrifft es, wenn’s finanziell mal knirscht? Richtig – alle.
Darum:
Geht gemeinsam zu Finanzierungs-Terminen
Stellt beide Fragen – auch zum „Was wäre wenn“
Trefft Budgetentscheidungen als Team
Finanzkompetenz hat kein Geschlecht. Sie hat nur eine Auswirkung: Sicherheit.
Beim Selbstausbau werden die Stereotypen noch sichtbarer:
Er mit Werkzeug, sie mit Kuchen fürs Helferteam.
Dabei kann das so aussehen:
Sie verlegt den Boden, er streicht die Wände
Er plant die Steckdosen, sie verschraubt die Küche
Ihr macht einfach beide das, worauf ihr Bock habt und was ihr euch zutraut
Bei den Ausbaustufen von Living Haus geht es nicht um „Männerarbeit“ und „Frauenarbeit“. Es geht um Selbermacherstolz – für alle. Wir beraten dich ehrlich, was ihr euch zutrauen könnt und wo Profis sinnvoll sind. Gender egal.
„Das versteht meine Frau eh nicht.“
„Das interessiert meinen Mann nicht, der will nur die Garage.“
„Ich frag wegen der Finanzierung meinen Mann.“
„Das entscheidet sie, das ist ihr Ding.“
Wenn du solche Sätze bei dir selbst entdeckst: Kein Drama. Aber vielleicht ein Anlass zu fragen: „Wollen wir das wirklich so aufteilen – oder machen wir das nur, weil man es eben so macht?“ Rollenbilder dürfen sich ändern. Besonders, wenn es um etwas so Großes wie euer Zuhause geht.
Noch ein Klassiker:
Er denkt in Quadratmetern und Statik, sie in Familienalltag und Abläufen.
Beides ist wichtig. Darum:
Lass die Person planen, die den Alltag gut im Blick hat (oft sind es mehrere)
Checkt gemeinsam: Wo spielt sich euer Leben wirklich ab? Küche, Wohnzimmer, Homeoffice, Garten?
Kinder ernst nehmen: Auch sie haben Bedürfnisse – und die sind mehr als „Irgendein Zimmer wird schon passen“
Ein Haus, das nur nach einer Person geplant ist, fühlt sich später schief an. Wenn ihr als Baufamilie denkt, plant ihr ein Zuhause, das sich für alle richtig anfühlt.
Was du von uns erwarten kannst:
Du-Kommunikation auf Augenhöhe: Wir reden nicht nur mit „dem Entscheider“, sondern mit der gesamten Baufamilie.
Transparenz statt Fachgehabe: Wir erklären dir alles so, dass du es verstehst. Ohne Fachblabla und ohne Test, wer am meisten Ahnung hat.
Respekt für jede Rolle: Ob du Zahlen-Junkie, Kreativkopf, Techniknerd oder Bauchgefühl-Mensch bist: Deine Sicht zählt.
Wir wollen, dass du am Ende sagen kannst: „Das ist unser Haus. Nicht seins. Nicht ihres. Unseres.“
Ein paar simple Steps für euch:
Macht eine Wunschliste, bei der alle mitreden – auch Kinder
Legt fest, wer bei welchen Themen vorn mit dabei ist – nicht nach Geschlecht, sondern nach Interesse
Geht gemeinsam zu Beratungsterminen
Fragt aktiv nach, wenn du merkst, dass nur eine Person angesprochen wird
Sprecht offen darüber, wenn sich jemand „übergangen“ fühlt
Wenn ihr euer Haus modern und fair bauen wollt, dann fangt bei den Rollenbildern an. Der Grundriss folgt danach.
Beim Hausbau zeigt sich oft, wie ihr als Baufamilie tickt. Wie cool wäre es, wenn ihr später sagen könnt: „Wir haben nicht nur ein Haus gebaut, wir haben auch alte Rollenbilder hinter uns gelassen.“ Wenn du Bock hast, genau so an euer Zuhause heranzugehen, sind wir gern an deiner Seite – als Partner, der alle Stimmen am Tisch hören will. Living Haus – leb dich Haus.