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Weihnachtsbaum kaufen:

Eines Vorweg – Ihr seid noch nicht zu spät dran mit dem Baumkauf. Denn damit es an Weihnachten keine Nadeln regnet, sollte der Weihnachtsbaum laut Experten sowieso erst frühestens 14 Tage vor Heilig Abend gekauft werden. Was viele nicht wissen: Je nach Anbieter werden die Bäume oft Wochen zuvor geschlagen und halten nicht immer bis zum gewünschten Zeitpunkt durch.

Es gibt jedoch einige Dinge, über die Ihr euch im Klaren sein solltet, bevor der Baum dann tatsächlich gekauft wird.

1. Erst Bedingungen prüfen und sich danach für die Baumart entscheiden.

  • Überlegt Euch doch mal, ob der Baum nur für die Weihnachtszeit gekauft werden soll oder danach noch weitere Verwendung findet. Vielleicht darf der Baum ab Mitte Januar Euren Garten zieren? Dann sollte es auf jeden Fall ein Baum mit Ballen sein.
  • Aber Ihr solltet euch auch vergewissern, wo und vor allem wie lange der Baum im Wohnraum stehen wird. Soll der Baum über mehrere Wochen das Wohnzimmer schmücken, fällt ein Baum mit Ballen eher aus der Betrachtung heraus. Ihnen wird mit dem milden Wohnungs-Klima die Zeit im Frühling vorgegaukelt. Werden sie nach ihrer eigentlichen Einsatzzeit draußen eingepflanzt, erfrieren sie oft nach kurzer Zeit. Zudem unterscheidet sich die Haltbarkeit je nach Baumart. Auch der Platz zum Aufstellen sollte wohlbedacht sein. Zugluft, zu wenig Licht oder gar direkt neben der Heizung verringert die Lebensdauer zusätzlich.
  • Baumart kann die Tragkraft der Zweige sehr unterschiedlich ausfallen. Ebenso ist die farbliche Erscheinung der Nadeln je Art unterschiedlich, genauso wie Nadellänge oder Härte.
  • Habt Ihr kleine Kinder zu Hause? Dann eignen sich Bäume mit weichen Nadeln, sodass sich die Kleinen nicht verletzen. Damit sie aber nicht vor lauter Neugierde die schönen bunten Kugeln vom Baum zupfen, wäre es besser, sich einen höheren Baum zuzulegen. Diesen kann man dann erst ab einer gewissen Höhe schmücken. Nebenbei ist der Christbaumschmuck so auch vor schwanzwedelnden Hunden geschützt. ;-)

Hier nun eine Zusammenfassung von den beliebtesten Weihnachtsbäumen der Deutschen – mit Infos zu typischen Merkmalen und Preisniveaus.

Der Umwelt zuliebe: Kauft besser heimische Baumarten. Hierzu zählen manche Fichten, Kiefern oder Tannen. Blaufichten, Blau- oder Edeltannen werden meist auf Christbaumplantagen gezüchtet. Dabei kommen leider viele Pflanzenschutzmittel und Dünger zum Einsatz.

Am besten sind Bäume aus durchforsteten Kulturen oder spezielle Öko-Weihnachtsbäume. Fragt beim Händler nach der Herkunft und achtet auf Siegel. Bäume könnt Ihr auch direkt beim örtlichen Waldbauer oder Forstamt kaufen. Dort gibt es zudem häufig die Möglichkeit, den Baum selbst zu schlagen.

 

2. Überlegt Euch zuvor, wie ihr den Baum transportieren wollt.

Wenn ihr den Baum in den Kofferraum packen wollt, dann denkt an die Schmutzplane, damit euer Auto vor Nadeln und Harz geschützt ist. Für diejenigen unter euch, die alles aufs Autodach packen, gibt es einiges zu beachten. Generell sollte der Baum immer mit dem Stamm nach vorne transportiert werden, denn sonst könnte der Fahrtwind Äste abbrechen. Ragt die Baumspitze jedoch mehr als einen Meter über das Heck hinaus, muss er mit einem roten Fähnchen oder nachts sogar mit einer Lampe gekennzeichnet werden. Wer seine Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, der kann mit einem Bußgeld von bis zu 60€ sowie einem Punkt rechnen. Sicherheit geht nun mal vor...!

Los geht’s: „Ich kauf dann mal nen Baum“

 

Auf diese Qualitätskriterien solltet ihr ein Auge haben:

  1. Werden die Bäume aufgestellt präsentiert? Das ist wichtig, um wirklich alle Seiten begutachten zu können. So seht ihr gleich, ob der Baum schön gleichmäßig gewachsen und unbeschädigt ist.
  1. Habt ihr einen Baum gefunden, dann macht zuerst den Nadeltest. Streicht dazu mit dem Finger am Zweig entlang, aber gegen den Strich. Dabei sollten die Nadeln am Zweig bleiben und nicht abfallen. Ansonsten wäre der Baum nicht mehr so frisch. Sind die Nadeln schön glänzend und nicht stumpf, ist das ein weiteres Zeichen, das für einen frischen Baum spricht.
  1. Zuletzt prüft noch die Schnittfläche des Baumes, denn diese verrät noch mehr über die Frische. Wenn sie dunkel eingefärbt ist – gräulich bis schwarz – dann solltet ihr den Baum nicht kaufen, sofern er noch ein wenig bei euch durchhalten muss. Bei Bäumen, die früh geschlagen wurden, sind die Schnittflächen oft auch ausgetrocknet. Am besten ist es, wenn sie aber noch hell und feucht sind. Dann sollte die Haltbarkeit deutlich höher sein.

 

Nach diesen paar Tricks steht einem erfolgreichen Baumkauf nichts mehr im Wege.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Aussuchen und schmücken!

 

 

Quellen:

www.heimwerker.de

www.rp-online.de

www.mein-schoener-garten.de

www.t-online.de

www.sdw.de

www.berlin.de

www.zuhause.de

www.haushaltstipps.net

 

 

Bildquelle:

www.openclipart.org

www.flickr.com / Lizenz

 

 

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