BEWUSST LEBEN IM ENERGIESPARHAUS

Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Umweltbewusst – Schlagworte, die heute immer mehr an Bedeutung gewinnen. Besonders bei der Energiegewinnung geht die Entwicklung weg von fossilen Quellen und hin zu erneuerbaren Energieträgern. Wer ein neues Haus baut, kann sich die positiven Auswirkungen dieser Energiewende bereits zunutze machen. Das Fertighaus bringt viele Möglichkeiten mit sich, um energiesparend zu bauen – und so langfristig Kosten zu sparen. Doch mehr als das: Der Gesetzgeber fordert bei Neubauten eine immer energieeffiziente Bauweise und fördert die Übererfüllung dieser Standards über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Erfahren Sie hier, was beim Bau eines Ausbauhauses als Energiesparhaus zu beachten ist, welche Gebäudetypen gefördert werden und was ein Energiesparhaus ausmacht.

WAS IST EIN ENERGIESPARHAUS?

Beim Energiesparhaus gibt es die klassische Einzeldefinition nicht. Denn auch, wenn viele energiesparende Gebäudetypen unter diesem Begriff zusammengefasst werden, gilt es zu unterscheiden. Trotzdem kann man ein Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus als energiesparend bezeichnen, wenn es den Vorgaben der Energiesparverordnung, kurz EnEV, entspricht. Diese fordert bei einem Einfamilienhaus einen Heizwärmebedarfswert von unter 70 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr vor. Dieser Wert entspricht einem jährlichen Verbrauch von etwa 7 Litern Heizöl oder Gas pro Quadratmeter. Dadurch verpflichtet die EnEV Bauherrn-Familien dazu, Neubauten als Niedrigenergiehaus zu errichten oder bestehende Altbauten aufwendig zu sanieren.

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DIE WICHTIGSTEN KOMPONENTEN IM ENERGIESPARHAUS

Beim Neubau eines Einfamilienhauses gibt es viele Optionen, um das Traumhaus zum energiesparenden Lebensmittelpunkt zu machen. Einige Elemente finden sich dabei in jedem Gebäudetyp wieder. Die wichtigsten Komponenten sind dabei:

• WÄRMEDÄMMUNG: Die effiziente Dämmung der Außenwände beim Energiesparhaus hat zwei Aufgaben: Sie hält die Raumwärme drinnen und verhindert das Eindringen kalter Luft von außen. Das Fertighaus weist grundsätzlich hervorragende Dämmeigenschaften auch bei geringen Wandstärken auf. Erreicht werden diese durch die klassische Holzrahmenkonstruktion, bei der hochdämmende Materialien die Zwischenräume zwischen den tragenden Balken ausfüllen.

• HEIZUNG UND LÜFTUNG: Wärmepumpen, Gasthermen oder Pellet-Heizungen sind nur drei Typen möglicher Heiztechnik im Energiesparhaus. Besonders effizient sind Systeme, bei denen die Lüftungsanlage über einen Wärmetauscher die Wärme aus der Abluft zieht und damit die Frischluft vorwärmt. Beim Passivhaus oder Nullenergiehaus sind solche Systeme praktisch unverzichtbar, da sie den Energieverlust über die Lüftung weitestgehend verhindern.

• FENSTER: Fenster sorgen für Helligkeit im Raum und bieten den Blick nach draußen – doch die Verglasung Ihres Hauses kann noch mehr! Großzügige Fensterfronten nutzen in den kühlen Monaten des Jahres die Sonneneinstrahlung zur passiven Wärmegewinnung. Im Sommer kann ein Beschattungssystem, das manuell oder über das Smart Home System bedient wird, die Räume kühl halten.

DER U-WERT: KOMPASS FÜR DIE OPTIMALE DÄMMUNG

Der U-Wert begegnet Bauherrn beim Bau eines Energiesparhauses an vielen Stellen. Er zeigt an, wie gut oder schlecht gedämmt das jeweilige Bauteil ist, und spielt deshalb für die EnEV eine wichtige Rolle. Der U-Wert wird auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt. In der Regel gilt: je höher der Wert, desto schlechter die Dämmeigenschaft der Wand, des Daches oder der Fenster. Beim Effizienzhaus gilt beispielsweise ein U-Wert von maximalen 1,3 W/m2K für Fensterflächen. Als Unterstützung für Bauherrn gibt es im Internet sogenannte U-Wert-Rechner, mit deren Hilfe Sie sich einen ersten Überblick verschaffen können. Hier können Sie die Hausdämmung bereits vorab „durchspielen“ und ein Gefühl für den U-Wert und seine Bedeutung bekommen.

EFFIZIENZHAUS, PASSIVHAUS, 3L-HAUS: UNTERSCHIEDE BEIM ENERGIESPARHAUS

Wer sich für den Bau eines Einfamilienhauses entscheidet, hat die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Denn Energiesparhaus ist nicht gleich Energiesparhaus. Bereits bei der Planung Ihres Traumhauses sollten Sie sich für einen Standard entscheiden und sich über entsprechende Fördermöglichkeiten informieren. Grundsätzlich lässt sich zwischen folgenden Arten von Energiesparhäusern unterscheiden:

EFFIZIENZHAUS

Das Effizienzhaus ist ein Standard, der durch die KfW gefördert wird. Dabei gibt es verschiedene Stufen: 60, 55, 40 oder 40 plus. Die Höhe der Förderleistung orientiert sich an diesen Stufen. Dabei gilt: Je kleiner der Wert, desto höher die Energieeinsparungen und somit die Förderung durch zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse. Das Effizienzhaus verbindet dabei Eigenschaften und Komponenten, die sich auch in verschiedenen anderen Energiesparkonzepten wiederfinden. Im weiteren Verlauf dieses Textes erfahren Sie mehr zur KfW-Förderung.

NIEDRIGENERGIEHAUS

Das Niedrigenergiehaus definiert sich durch einen Heizwärmebedarfswert von unter 50 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Beim Niedrigenergiehaus wird der Energieverbrauch hauptsächlich über eine optimale Wärmedämmung niedrig gehalten.

NIEDRIGSTENERGIEHAUS

Das Niedrigstenergiehaus folgt dem Prinzip des klassischen Niedrigenergiehauses, bringt es jedoch durch noch stärkere Dämmung bei geringerem Wärmeverlust auf maximal 40 kWh/m2 im Jahr.

DAS 3-LITER-HAUS

Beim Drei-Liter-Haus wird der maximale Heizwärmebedarf von 30 kWh/Jahr und m2 zum Standard. Das sind drei Liter Heizöl – daher auch der Name. Beim 3L-Haus gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Dämmung, Dichtung und Energiegewinnung miteinander zu kombinieren, um diese Höchstwerte zu garantieren.

PASSIVHAUS

Das Passivhaus nimmt bei den Gebäudetypen der Energiesparhäuser eine Sonderstellung ein. Dieser Haustyp schafft es durch seine hohe Wärmedämmung, Luftdichte und damit einhergehenden Wärmetauscher und Lüftungsanlagen, die klassische Heizung überflüssig zu machen. Im Passivhaus liegt der Heizwärmebedarfswert somit unter 10 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr.

DAS PLUS-ENERGIE-HAUS

Dieser Gebäudetyp geht noch einen Schritt weiter: Es erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Photovoltaikanlagen, Windräder oder thermische Solaranlagen auf dem Dach versorgen das Gebäude mit Strom und Warmwasser. Mitunter wird dabei so viel Energie erzeugt, dass die Bauherrn den Strom ins örtliche Netz einspeisen können oder in Batterien für den späteren Gebrauch speichern.

DOPPELT SPAREN: ENERGIEEFFIZIENT BAUEN – ZUSCHUSS ERHALTEN

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt attraktive Darlehen für Gebäude, die den Richtlinien der EnEV entsprechen oder diese übertreffen. Wenn der Neubau Ihres Hauses die Energiestandards also rundum erfüllt oder sogar übertrifft, können Bauherrn-Familien mit einer Förderleistung von bis zu 100.000 € und einem Tilgungszuschuss von 15% rechnen. Da die der EnEV zugrunde liegenden Werte ständig verschärft werden, ändert sich auch die Förderleistung der KfW. Zuletzt wurden die Anforderungen der Vorschriften zum April 2016 angehoben. In diesem Zuge wurde der zulässige Jahresprimärenergiebedarf um 25% gesenkt, der Maximalwert für den Wärmeverlust durch die Gebäudehülle um 20%.

Mit Living Haus haben Sie den besten Partner für Ihr Energiesparhaus gefunden. Denn gerade weil sich die Anforderungen stetig ändern und der Standard sich nicht pauschal definieren lässt, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem starken Unternehmen, das Ihnen beim Bau Ihres energieeffizienten Hauses zur Seite steht. Egal, ob Ausbauhaus oder Massivhaus: wir geben Ihnen gerne Auskunft über die Möglichkeiten des energiesparenden Bauens und zeigen Ihnen gerne auch anhand unserer Musterhäuser, wie nachhaltiges Wohnen heute aussieht. Informieren Sie sich am besten in einem unserer Standorte in Ihrer Nähe.