Das Massivhaus – der Inbegriff von Solidität

Aber auch eine Herausforderung für jeden Bauherr

Stein auf Stein ... Stein auf Stein ... das Häuschen wird bald fertig sein.

 

So kinderleicht wie in diesem Reim ist der Hausbau in der Realität leider selten. Ein Haus von Grund auf zu bauen, ist erst eine planerische, dann eine logistische und schließlich auch eine handwerkliche Herausforderung. Je nach Ausführung müssen Bauherren Dutzende Handwerker und andere Bauunternehmen organisieren und koordinieren. Und gerade bei „Stein auf Stein“ gebauten Häusern spricht auch das Wetter gerne ein Wörtchen mit und stürzt die penible Planung ins Chaos. Das wiederum wirkt sich schnell auf die Preise aus, denn Verzögerungen kosten.

Kaum ein Bauherr ist in der Lage, dies alles selbst zu leisten. Denn dazu gehört viel Erfahrung. Deshalb ist Hilfe von Experten meist unerlässlich. Am einfachsten ist es natürlich, einen Generalunternehmer zu beauftragen, der die eigenen vier Wände schlüsselfertig auf ihr Grundstück stellt. Bauherren sollten sich dabei gerade bei Massivhäusern auf einen Markt einstellen, der entweder sehr parzelliert oder von den ganz großen Bauträgern dominiert wird. Unter Umständen lassen sich Bauherren aber gerade bei traditionell errichteten Massivhäusern mit einem Generalunternehmer auf ein Glücksspiel ein. Kontrollieren Sie nicht regelmäßig die Planung, die Baufortschritte und die Ausführung einzelner Gewerke, riskieren Sie, dass Mängel unter der Oberfläche versteckt werden und erst zutrage treten, wenn die Gewährleistung schon verstrichen ist.

Trotzdem denken viele Häuslebauer zuallererst an ein Massivhaus, wenn sie sich selbst ein Haus bauen lassen möchten. Und auf den ersten Blick ist das nur natürlich, weil es dem Bild entspricht, das man von klein auf vom Hausbau hat: Stein auf Stein ... Stein auf Stein. Dabei gibt es längst eine attraktive Alternative. Statt mühsam massiv zu bauen, wählen immer mehr Bauherren ein Fertighaus.

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Fertighaus vs. Massivhaus

 

Auch beim Bau von Massivhäusern hat die Vorfertigung mit standardisierten Teilen Einzug gehalten. Kein Wunder – denn das senkt die Preise. Das Mauerwerk besteht bei Massivhäusern meist aus Beton, Stahlbeton, Kalksandstein, Porenbetonsteinen (früher auch als Gasbeton bezeichnet) oder Ziegeln; die Decken sind meist aus Stahlbeton, Leichtbeton oder Porenbeton. Inzwischen kommen aber häufig auch Fertigteile wie zum Beispiel Treppen, Balkone und Decken zum Einsatz. Und längst nicht alle Wände in Massivhäusern werden heute noch gemauert. Nicht tragende Bauteile oder auch Innenwände werden immer öfter im Trockenbau errichtet. Warum also nicht gleich ganz auf die Vorteile des Fertighauses setzen?

Viele verbinden mit einem Massivhaus ein gutes Raumklima. Und in der Tat behalten die Decken und Wände in einem Massivhaus während der Winterzeit die Wärme im Innenbereich und fungieren zur Sommerzeit als Hitzepuffer. Das rührt daher, dass Wände und Decken in Massivhäusern die Außentemperaturen mit einer gewissen Zeitverzögerung ins Haus lassen. Experten nennen dies Phasenverschiebung. Daher gibt ein Massivhaus die Mittagswärme erst ab dem späteren Abend nach innen ab und kühlt dann erst über Nacht langsam wieder runter.

Wertbeständigkeit kontra höhere Baukosten

 

Doch eine wirkliche Isolierung ist das noch nicht – schon gar nicht unter den Gesichtspunkten der per EnEV gesetzlich geforderten Energieeffizienz. Dazu ist eine weitere energieeffiziente Wärmedämmung erforderlich. Diese macht die Wand aber dicker. Und hier haben Massivhäuser gegenüber Häusern in Holzrahmenbauweise, wie sie bei vielen Fertighäusern eingesetzt wird, einen Nachteil. Denn bei der Holzrahmenbauweise sind die Zwischenräume zwischen den Holzbohlen mit Dämmmaterial ausgekleidet, wodurch diese Wände bei einer wesentlich geringeren Dicke bessere Wärmedämmwerte aufweisen. Und mit der zusätzlichen Dämmung der Massivwände, die zur Erfüllung der EnEV-Anforderungen notwendig ist, verliert die Steinwand viel von ihrer raumklimatisierenden Wirkung. Das wiederum muss dann durch moderne Haustechnik ausgeglichen werden.

Massivhäuser sind unbestritten sehr widerstandsfähig, langlebig und daher sehr wertbeständig. Ein Massivhaus ist für manche in den Zeiten niedriger Zinsen auch eine lukrative Geldanlage. Da Banken den Wiederverkaufswert von Massivhäusern hoch einschätzen, kann dies unter Umständen auch günstige Effekte auf die Konditionen einer Baufinanzierung haben. Demgegenüber stehen allerdings der meist höhere Baupreis und die zusätzliche Unsicherheit beim Bau.

Denn im Vergleich zu Massivhäusern werden Fertighäuser häufig von einem Bauunternehmen schlüsselfertig angeboten und gebaut. Bauherren profitieren dabei vor allem von der Festpreisgarantie, die so gut wie alle Hersteller anbieten. Dadurch sinken die Bereitstellungskosten und somit die Finanzierungskosten. Bevor Sie sich für eine Bauweise entscheiden, sollten Sie also immer genau die Preise vergleichen. Denn ob einfacher Bungalow oder mehrgeschossiges Einfamilienhaus mit Keller und zusätzlicher Einliegerwohnung – die Preise pro qm sind beim Fertighaus oft kaum zu schlagen.

Bauphysik und Konstruktionstechnik entscheiden

 

Auch das alte Vorurteil, dass es Fertighäuser nur „von der Stange“ geben würde, ist längst überholt. Sie können ebenso von Architekten individuell geplant werden. Häufig ist der Rückgriff auf standardisierte Elemente aber ebenso eine Kosten- wie eine Nutzenentscheidung. Denn Bauherren können aus vielfältigen Hausvariationen, Grundrissen und Materialien auswählen. Und gerade bei Detailfragen können sie sich auf die Erfahrung und die bewährten Standards der Hersteller stützen, statt das Rad neu erfinden zu müssen.

Für die Fertighausbauweise werden Wände, Dächer und Decken wetterunabhängig im Hausbauwerk vorproduziert und nach dem Baukastenprinzip auf dem Grundstück in überraschend kurzer Zeit zusammengesetzt. Experten sehen die Fertighausindustrie heute, was die Bauphysik und die Konstruktionstechnik angeht, mindestens auf Augenhöhe mit dem Massivbau. Durch die Vorfertigung, die präzise Abstimmung der einzelnen Bauabschnitte und die Koordination durch den Fertighaushersteller können Bauherren dem Bau ihres Fertighauses auch wesentlich entspannter entgegensehen. Denn sobald alle Design- und Ausstattungsentscheidungen gefällt sind, können sie sich zurücklehnen und auf den Tag warten, an dem ihr Haus aufgebaut wird. Da der Innenausbau dann wetterunabhängig erfolgt, sind Verzögerungen der Hausübergabe eher unwahrscheinlich.

Bauherren, die beim Bau der eigenen vier Wände selbst mit Hand anlegen möchten, entscheiden sich oft noch für ein Massivhaus, weil sie glauben, dass ein Fertighaus nur schlüsselfertig zu haben sei – sie also nicht mehr viel selbst tun könnten. Doch auch das stimmt schon lange nicht mehr. Es gibt Fertighäuser in vielen verschiedenen Ausbaustufen. Wer wirklich selbst die Mauern hochziehen möchte, dem bleibt natürlich nichts anderes übrig, als Stein auf Stein sein Massivhaus zu bauen. Wem es aber darum geht, mit Eigenleistung den Preis für das Haus zu senken, der kann je nach eigenem Talent und eigenen Möglichkeiten ein Fertighaus in einer der verschiedenen Ausbaustufen wählen. Die Bandbreite reicht dabei vom wetterfesten Rohbau, wo wirklich nur die Außenwände und das Dach aufgestellt werden, bis hin zu Varianten, bei denen noch die leichteren Innenausbauarbeiten offen sind, die auch Laien mit etwas Unterstützung meistern können.

Am besten gehen Sie zunächst in Ruhe durch, was Sie alles brauchen, und wie viel Sie dafür maximal ausgeben möchten. Mit einer entsprechenden Preisliste können Sie dann abschätzen, wie Sie Ihre Mittel am besten einsetzen. Zudem steht Ihnen auf unserer Internet-Seite ein einfacher Rechner zur Verfügung, der Ihnen schnell eine gute Übersicht der Gesamtfinanzierung verschafft. Welche Vielfalt Fertighäuser wirklich bieten, erfahren Sie auf livinghaus.de