Das Walmdach: über Jahrtausende bewährt

 

Walmdächer sind nicht nur ein Blickfang

 

Auf den ersten Blick sieht ein Walmdach fast wie eine menschliche Urbehausung aus. Nicht umsonst gehört es zu den ältesten Dächern für den Hausbau. Denn ein Walmdach verstärkt die Schutzfunktion eines Daches und verleiht dem Haus ein stattliches Aussehen. Damit ist es zeitlos modern.

 

Das Walmdach ist eine Bauvariante, die häufig bei Fachwerkbauten anzutreffen ist. Auch Gebäude, an deren Außenwand anderweitig viel Holz verbaut ist, werden gerne mit einem Walmdach abgeschlossen. Hier empfehlen sich oftmals auch Gauben im Dach, die den historischen Akzent verstärken. Bei einem Walmdach wird der Giebel ganz oder teilweise durch eine geneigte Dachfläche, die sogenannten Walme, ersetzt. Diese charakteristischen Elemente formen eine dreieckige Dachfläche, die sich oben mit dem Dachfirst verbindet. Für die Bedeckung von Walmdächern können alle gängigen Materialien verwendet werden: von Schindeln bis hin zu klassischen Dachziegeln.

 

Wird der Giebel nicht ganz abgewalmt, wird die Dachform Krüppelwalm oder Schopfwalm bzw. Halbwalm genannt. Damit bleibt unterhalb des Walms ein trapezförmiger Restgiebel bestehen, auf den die Dachfläche aufsteht. Krüppelwalmdächer kommen unter anderem überall dort zum Einsatz, wo ein Steilgiebel an der exponiertesten Stelle besonders gegen raue Witterung geschützt werden soll. Deshalb findet man diese traditionell robuste Dachform auch überall – von der Nordsee bis in die Alpen. Eine Sonderform des Walmdachs ist das Zelt- oder Pyramidendach, bei dem alle vier Dachflächen in einer gemeinsamen Spitze zusammenlaufen.

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Das Walmdach als Dachform im Vergleich

 

Daneben gibt es das Walmdach aber auch in verschiedenen weiteren Sonderformen. Ein sogenanntes Fußwalmdach erkennen Sie an dem oberen dreiecksförmigen, meist senkrechten Teil und der unteren schrägen Dachfläche. Diese Sonderform mit geneigten Dachflächen ist in manchen Regionen der Welt – zum Beispiel in Korea – häufig anzutreffen und machen zu einem großen Teil den traditionellen Charme dieser Häuser aus.

 

Eine weitere Sonderform ist das Mansardendach, das eher aus einer Not heraus geboren wurde. Denn in vielen Städten zählte für die Besteuerung ein Dach nicht zum Wohngebäude. Daher wurde in manchen Häusern das Dach zu einem fast vollwertigen Geschoss, einem Mansardendach, ausgebaut. Zu diesem Zweck müssen alle Flächen eines Walmdachs in eine obere flache Ebene und in eine untere größere Steilfläche unterteilt werden. Auf diese Weise entstanden weitere Nutzräume für Dachzimmer, eben die „Mansarden“.

Walmdächer und ihre Vor- und Nachteile

 

Ein Walmdach gibt einem normalen Haus eine gewisse „herrschaftliche Note“ und macht es für viele Menschen repräsentativer als viele der herkömmlichen Dachformen. Da sich aufgrund der aerodynamischen Form die Windlast deutlich reduziert, sorgt das Walmdach zusätzlich für einen effektiveren Schutz vor Wind und Wetter. Das erklärt sich daraus, dass ein Walmdach mehr Dreieckskonstruktionen als ein Satteldach benötigt. Dreiecke gehören zu den stabilsten Konstruktionsgrundformen und können extreme Lasten tragen. Deshalb eignet sich diese Dachkonstruktion auch besonders für Schilfdächer, da diese durch ständiges Neuauflegen von Schilf mit der Zeit immer schwerer werden. Walmdächer sind aber auch in Süddeutschland und in den Alpenregionen häufig anzutreffen, wo mitunter große Schneelasten auf den Dächern liegen.

 

Walmdächer haben aber auch Vorteile für Wohnhäuser in Gebieten mit weniger extremen Wetterbedingungen. Sie sind oftmals langlebiger und leichter zu pflegen, da keine Giebel am Dach angebracht werden. Damit sind auch etwaige Renovierungsarbeiten einfacher. Was die thermische Dämmung angeht, so ist sie bei einem Walmdach in einer gleichen Qualität wie bei einem traditionellen Satteldach gewährleistet. Und während bei einem Satteldach nur zwei Seiten zur Montage von Photovoltaik-Modulen zur Verfügung stehen, lassen sich auf einem Walmdach – zumindest theoretisch – auf allen vier Seiten Module montieren. Praktisch kommt das natürlich in unseren Breiten nicht vor, da spätestens auf der Nordseite die Sonneneinstrahlung zu gering für einen wirtschaftlichen Betrieb ist. Aber bei einer günstigen Ausrichtung lassen sich zwei oder sogar drei Dachflächen zur Erzeugung von Sonnenstrom nutzen.

Die Kosten für ein Walmdach

 

Wenn Sie bei einem konventionellen Bauvorhaben den Aufwand der Errichtung eines Dachstuhls für ein Satteldach mit dem eines Walmdaches vergleichen, so liegt der für das Walmdach in der Regel höher. Derartige Mehrkosten können Sie aber bei einem Fertighaus vermeiden. Besonders dann, wenn Sie ein Aktionshaus wählen, das gleich diese Dachform hat. Hinzu kommt, dass Sie gleichzeitig noch von einer attraktiven Festpreisgarantie und damit auch von einer günstigeren Finanzierungen profitieren. Zudem können Sie beim Bau Geld sparen, indem Sie einen Teil der Innengestaltung in Eigenregie übernehmen.

 

Informieren Sie sich doch über die Vorteile der Ausbauhäuser von Living Haus. Neben attraktiven Aktionshäusern mit und ohne Walmdach finden Sie dort auch noch viele weitere Haustypen, denen Sie das für Sie passende Dach aufsetzen können. Und mit dem sicheren Ausbauhaus-Konzept von Living Haus haben Sie auch die Garantie, dass Ihr Traumhaus Wirklichkeit wird.