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Optische Raumvergrößerung leicht gemacht

Auf dem Papier sah alles so gut aus. Doch nun stehen die Möbel drin und plötzlich wirkt der Raum kleiner als er in Wahrheit ist. Was ist denn da passiert? Schlechte Planung? Mit Sicherheit nicht. Schließlich baut man selten kleiner als man vorher gewohnt hat.

Tatsächlich handelt es sich oft nur um eine optische Täuschung. Denn

der große Wohnraum kann beispielsweise durch verschiedene Wandfarben, Utensilien und Deko-Elemente schnell unruhig und voll aussehen und das Zimmer scheint geschrumpft zu sein. Wir zeigen euch heute, was ihr dagegen machen könnt und mithilfe weniger Handgriffe ein optisch größeres Zimmer zaubert.

 

Auf die Farbe kommt es an

Farben beeinflussen im Wesentlichen die Raumwahrnehmung. Generell treten kühle Farben optisch in den Hintergrund, womit sie den Raum größer erscheinen lassen. Zusätzlich raten wir euch zu einer Farbe mit hohem Weiß-Anteil, denn hellere Töne reflektieren das Licht, wohingegen dunklere Farben es absorbieren. Und je mehr Licht im Raum, desto mehr Weite wird im Raum erzeugt – das gilt auch für die Decke. Achtet auch darauf, dass ihr farbliche Unruhe an den Wänden vermeidet, indem ihr nicht zu viele verschiedene Farben und Muster verwendet. Größere, einheitliche Farbflächen beruhigen die Augen und ihr nehmt die Fläche gleich größer wahr.

In jedem Falle ist es sinnvoll, einen Farbtest zu machen, bevor ihr euch endgültig entscheidet. Es kann immerhin sein, dass die Farbe an eurer Wand anders wirkt als im Farbenhaus oder im Baumarkt unter künstlichem Lichteinfall. Am besten wäre es, wenn ihr euch dort für wenige Euros zuerst eine Testflasche besorgt. Viele bieten diese kleineren Testfarbflaschen an – fragt zur Sicherheit aber einfach nochmal nach, auch ob eure Wunschfarbe verfügbar ist. Wenn ihr die Tester gekauft habt, dann macht einen kleinen Probeanstrich auf verschiedenen Wandflächen im Raum. Die Wirkung kann je nach Tages- bzw. Jahreszeit und dem Lichteinfall sehr unterschiedlich sein.

 

Den Innenausbau mit einbeziehen

Nicht nur die Wand- und Deckenflächen spielen eine große Rolle bei der Raumwahrnehmung, sondern auch der Boden. Wenn ihr in eurem Traumhaus noch keinen Innenausbau vorgenommen habt, dann könnt ihr mit der richtigen Bodenwahl noch mehr aus dem Zimmer herausholen. Verlegt ihr beispielsweise einen Holz- oder Laminatboden, dann achtet auf die Richtung. Querverlegter Boden weitet den Raum in die Breite, längsverlegt wirkt der Raum in die Länge gestreckter. Auch hier erzeugen wieder einheitliche Farben sowie ein durchgängiger Bodenbelag aus einem Material ein ruhigeres und somit größeres Gesamtbild. In Bädern, Dielen oder auch in der Küche werden gerne Fließen verlegt. Hierzu empfiehlt es sich, möglichst großflächige Kacheln zu wählen mit schmalen Fugen.

Wer nicht unbedingt auf Türen verzichten mag, trotzdem die ein oder andere Engstelle hat, der kann auf Schwing- oder Falttüren zurückgreifen. Auch Türen mit Glaseinsatz sind von Vorteil, da zusätzliches Licht das Zimmer optisch vergrößert.

Beim Anbringen von Lampen solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass große Lampen vielleicht vom kleinen Raum ablenken können, doch ihn in aller Regel erschlagen. Besser ihr setzt auf kleine Spots und schafft bei der Einrichtung mithilfe von mehreren Lichtquellen eine indirekte Beleuchtung.

 

Mehr Raum mit der richtigen Einrichtung

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