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Jörg Gottschling

Ausbau-Tutorial #11: Verlegen elastischer Bodenbeläge - Vinyl

In unseren letzten Videos ging es um die Montage von Sanitärobjekten. In diesem zeigen wir euch, wie man einen Bodenbelag superleicht verlegen kann. Wie immer leitet der Profi Michael Pommer von der DIY-Academy unser Bauherren-Pärchen dabei an und gibt zahlreiche Tipps, damit das Verlegen der Vinyldielen gut klappt.

 

Biegsame Dielen

Zunächst kurz zum Material: Vinyldielen gehören zur Gruppe der elastischen Bodenbeläge. Sie haben ein ähnliches Format wie Laminat, doch sind sie dünner und haben zusätzlich den großen Vorteil, dass sie biegsam sind. So braucht ihr für die Verlegung neben Zollstock und Filzstift lediglich ein Cuttermesser. Vorher müssen die Dielen bereits mindestens 48 Stunden noch verpackt im Verlegeraum lagern, um sich zu „akklimatisieren“.

 

Schritt 1: Untergrund reinigen

Bevor es ans Verlegen geht, solltet ihr euch vergewissern beziehungsweise dafür sorgen, dass der Untergrund glatt und sauber ist. Denn der wie gesagt recht dünne Bodenbelag wird ohne Kleberbett trocken - genannt „schwimmend“ – verlegt. Damit ist er nicht fest mit dem Untergrund verbunden.

 

Schritt 2: Trittschallunterlage auslegen

Jetzt legt ihr eine rutschfeste Trittschalldämmung flächig auf dem gesamten Boden aus. Am Rand wird sie einfach in die Ecke gedrückt und mit dem Cuttermesser abgeschnitten. Auch Wandvorsprünge und Rücksprünge werden entsprechend ausgeschnitten, sodass die Unterlage ohne Einzelstücke flächig verlegt ist.

 

Schritt 3: Verlegung Vinyldielen

Das Verlegen der Vinyldielen mit Nut- und Federsystem erfolgt immer von links nach rechts, wobei man links mit der Federseite beginnt. Die erste Reihe legt ihr einfach an den hochstehenden Estrichtrennstreifen an der Wand an, die zweite wird dann als sogenannte halbe Reihe verlegt. Das heißt, ihr beginnt diese Reihe mit einer halben Diele. So entsteht ein Dielenversatz, der dem Belag Stabilität verleiht.

Das Legen der Dielen: Verbunden werden die einzelnen Dielen durch besagte Nuten und Federn. Hierbei gilt die „30-Grad-Regel“. Das heißt, wenn die linke Diele liegt, setzt man die Feder der nächsten in einem Winkel von etwa 30 Grad an und schiebt sie mit etwas Druck oder einem leichten Schlag in die Nut. Somit entsteht ein flächiger, praktisch fugenloser Verbund.

Das Schneiden der Dielen: Auf die richtigen Längen werden die Dielen mit einem Cuttermesser geschnitten. Das geht ganz leicht: Zunächst ritzt ihr die Oberfläche ein, anschließen wird die Fliese entlang dieses Einschnittes gebrochen. Das geht entweder „frei Hand“ durchs Biegen der Fliese, oder man bricht sie zum Beispiel entlang einer Tischkante.

 

Schritt für Schritt im Video

Auf diese Weise könnt ihr in wenigen Stunden einen ganzen Raum schaffen. Und wir zeigen euch das Gelesene nochmals ausführlich als Schritt-für-Schritt-Anleitung im Video. Ihr werdet sehen: Das Verlegen so eines Vinyldielenbodens ist auch für Laien absolut kein Hexenwerk. Also, schaut doch gleich mal rein!

youtu.be/ZTyTSknh8JM

Und: Wenn euch das Tutorial geholfen hat, ihr Fragen oder Anregungen dazu habt – wir freuen uns auf eure Kommentare!

 

Veröffentlicht am 30. Dezember 2017 von Jörg Gottschling

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