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Die Revolution des Interior Designs

Willkommen in der kunterbunten Dekowelt! Wo man früher Omas Eckkommode, Onkels Plattenspieler und Vaters alte Couch kombinierte, wird heute jeder Raum von vorn bis hinten durchdacht. Vorbei ist die Zeit des röhrenden Hirsches im „Gelsenkirchener Barock“ über der brachialen Fernsehwand. Auch das gehäkelte Klorollenhütchen hat ebenso ausgedient, wie der liebe Wackeldackel auf der Hutablage – ok, Letzterer ist irgendwie Kult. Dennoch zeigen all diese grausamen Erinnerungen aus der Vergangenheit, wie vielfältig, aber auch vergänglich ein Dekotrend sein kann.

Die Revolution des Interior Designs hat längst begonnen. Und die beruht auf Vielfalt, auf Individualisierungen, die in ihrem Ganzen zusammenpassen. Blogs, Social Media, nein das ganze Internet ist heute voll von Tipps und Kniffen: Farbkonzepte, die unendlichen Facetten des Grüns, werden mit dem Blumenmuster von Omas Kittelschürze und dem antiken Beistelltischchen aus „Kalles Antiker Rumpelkammer“ kombiniert. An der Methode von einst hat sich also wenig verändert. Doch das Ergebnis ist ein anderes: Heraus kommt ein moderner, aber gemütlicher Look. Hat das Stil? Ja, sicher!

Doch was ist mein Stil? Und ich mag doch Vaters gammlige Couch. So vielfältig und austauschbar die Möglichkeiten sind, so wenig können und wollen wir den Überblick darüber behalten. Nein, wenn wir nach Hause kommen, dann möchten wir uns schlicht wohlfühlen – Cocooning ist das Stichwort – und in einem Gesamtensemble ankommen dürfen, das nicht schreit und zusammengewürfelt wirkt. Es soll Ausdruck unserer Persönlichkeit sein und sich harmonisch und stimmig zusammenfügen. Und wenn bei euch der röhrende Hirsch dazugehört, dann muss das so! Denn auch sperrige Relikte können das „stimmige Ganze“ im Wohnraum komplettieren.

Aber wie funktioniert das, dieses stimmige Ganze? Wie finde ich die richtige Linie für mich und setze sie mit Stil um?

 

 

Selbst einrichten oder einrichten lassen?

Kaum zu glauben, dass wir uns diese Frage wirklich stellen. Denn was für Queen Elisabeth schon selbstverständlich ist, war für uns bisher die Ausnahme. Innenarchitekten waren allenfalls etwas für die Hollywood-Boheme oder die Münchner Schickeria. In den Köpfen vieler halten sich diese alten Vorbehalte standhaft. Sie denken, nur wer tatsächlich ein Schloss – oder zumindest eine Villa – besitzt, kann sich einen Interior Designer leisten. Und sie fürchten sich deshalb vor den vermeintlich hohen Kosten. Für wieder andere ist es keine Frage des Geldes, sondern sie haben Angst davor, die Hoheit über ihre Privatsphäre abzugeben, wenn sie zulassen, dass jemand anderes ihre Inneneinrichtung gestaltet. Einige freuen sich schlicht auf die Aufgabe und trauen sich die Geschmackssicherheit zu, ihr Haus selbst passend einzurichten. So muss jeder selbst entscheiden. Aber gute Nachricht: Die Revolution des Interior Designs hat euch auch hier erreicht. Denn ihr habt nun die Wahl – auch ohne Schloss und viel Geld.

 

Revolution der Inneneinrichtung?

Vieles spricht für professionelle Unterstützung bei der Einrichtung der eigenen vier Wände. Genauso wie in anderen Bereichen des täglichen Lebens, hat das Internet den Bereich Interior Design revolutioniert. Zwar gilt weiterhin, dass sich guter Geschmack nicht kaufen lässt, aber der vorhandene gute Geschmack lässt sich aus einer unglaublichen Vielfalt an Quellen bedienen. Online-Communitys erlauben den Austausch über Design-Ideen mit Millionen anderen Nutzern in Echtzeit. Die Bilderflut zum Thema Inneneinrichtung ist überwältigend und bietet für jeden Geschmack die passende Inspiration. Bei der Verwirklichung deiner Vorstellungen steht dir buchstäblich die gesamte Welt offen. Während anno Tobak die drei oder vier Einrichtungshäuser in der unmittelbaren Umgebung mit ihrem Sortiment die Inneneinrichtung ganzer Landstriche bestimmt haben, bieten Online-Shops heute vom günstigen Standard-Möbel über ausgesuchte Design-Stücke bis hin zu exotischen Einzelstücken aus fernen Ländern alle Möglichkeiten, die eigenen Vorstellungen umzusetzen.

 

 

Neue Herausforderungen

Diese Vielfalt bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. „Man kann das auch ganz schön vermasseln“, weiß Maria Ehrhardt, Head of Interior Design bei dem Berliner Interior-Design-Start-up „99chairs“. Denn nur allzu leicht führt diese verführerische Vielfalt zu einem wilden Mix, dessen einzelne Bestandteile zwar wunderschön sind, die sich aber nie zu einem harmonischen Gesamtbild zusammenfügen werden. Einem Gesamtbild und einer Einrichtung, in der du dich zu Hause wohlfühlst. „Wer alles selbst einrichten möchte, der sollte wirklich die Fähigkeit mitbringen, sich die Dinge in der eigenen Umgebung vorzustellen, um schon vorher zu wissen, ob ein Einrichtungsgegenstand den gewünschten Effekt erzielt. Das ist umso schwerer, je mehr noch fehlt“, erklärt Maria. Im schlimmsten Fall stellt sich erst im weiteren Verlauf heraus, wenn nach und nach die restlichen Möbel dazukommen, dass das Ensemble nicht so funktioniert, wie ursprünglich gedacht. Dann musst du entweder mit dem Fehler leben oder den störenden Gegenstand aussortieren. „Fehler bei der Inneneinrichtung sind ganz schnell auch teuer“, erläutert Maria. „Denn nicht nur die Kosten für das Möbelstück selbst sind dann perdu, sondern ebenso die Zeit, die man in die Suche und Recherche gesteckt hat. Und dann muss man nun auch noch Ersatz suchen.“ Rechnet man diese Zeit mit ein, übersteigen die Kosten eines Fehlers schnell die Kosten für eine professionelle Unterstützung.

 

 

Maßgeschneiderte Lösungen für jeden

Mit einem Innenarchitekten an der Seite passiert das nicht so leicht. Und du brauchst natürlich auch keine Angst haben, am Ende in einer Wohnung zu stehen, in der du dich nicht wiederfindest: „Die Entwicklung eines Einrichtungskonzepts ist ein gemeinschaftlicher Akt“, erklärt Maria. „Kunde und Architekt lernen sich kennen, reden über Wünsche, Vorlieben und Vorstellungen. Das ist mitunter ein recht intimer Prozess, bei dem sich nicht jeder sofort wohlfühlt. Aber dank der neuen Möglichkeiten des Internets, gibt es auch dafür Wege, sodass niemand sich unwohl fühlen muss und trotzdem eine individuell passende Beratung erhält.“ Am Ende steht immer ein Ergebnis, mit dem sich der Kunde wohlfühlt. Und in dem eben genau der Stil getroffen ist, der die Persönlichkeit einfängt und ein #zuhause Wirklichkeit wird, in dem du lebensbejahend und freudig lebst. Für die Inneneinrichtung der eigenen vier Wände war der Wandel durch Online-Communitys und Online-Shops gravierend. Doch auch in dieser schönen, bunten Welt gehen Chance und Risiko Hand in Hand. Da hilft es, einen Profi an der Seite zu haben, der Orientierung gibt, mit professioneller Distanz auch mal bremst und der die ein oder andere Abkürzung kennt. So entsteht mit Sicherheit ein Zuhause, in das du jeden Tag gerne heimkommst.

 

Mehr über die Revolution des Interior Designs erfährst du in unserem neuen Lifestyle Magazin #Zuhause, das du hier kostenlos bestellen kannst.

 

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