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Veröffentlicht am 10. April 2019 von Johanna Wies

So bleibt euer Zuhause immer ordentlich!

Es gibt Leute, die schaffen es einfach, ständig alles sauber und ordentlich zu haben. Und es gibt Leute, die müssen sich da etwas mehr Mühe geben, weil leider keine Heinzelmännchen nach Hause kommen und still und heimlich über Nacht alles ins Reine bringen. Wenn ihr, genau wie ich, zur zweiten Kategorie gehört, habe ich mal geschaut, wie wir das denn ändern können. Damit es endlich nicht mehr vorm nächsten Besuch heißt: Paaanik! Natürlich gibt es schier unendlich viele Aufräum-Tipps, daher habe ich mal zwei Ansätze rausgepickt: Aufräumen nach der Fünf-Minuten Regel und nach der Marie Kondo Methode.

 

Die Fünf-Minuten-Regel

Endlich mal eine gute Regel: Nehmt euch immer fünf Minuten, um euch einem bestimmten Bereich im Haus oder in der Wohnung zu kümmern, ihn zu putzen oder aufzuräumen. Sprich, fünf Minuten für

  • Eine tolle Heimkehr: Einmal die Wohnungstür abwischen und Schuhmatte absaugen.
  • Den gemütlichen Abend: Saugt das Sofa ab, räumt es auf und schüttelt einmal ordentlich die Kissen.
  • Anfassstellen: Wischt mit einem feuchten Lappen alle Tür- und Fenstergriffe als auch Lichtschalter ab.
  • Bessere Aussicht: Putzt das Fenster, das nach Süden zeigt und die meiste Sonne abbekommt. Den anderen Fenstern könnt ihr euch ein anderes Mal widmen.
  • Eure Bücher: Nehmt euch jeweils einen Regalmeter vor. Wischt das Brett ab, schlagt immer zwei Bücher an einem offenen Fenster fest aneinander und sortiert dann die Bücher neu ein.
  • Euer Styling: Ihr habt keine Zeit, euch den kompletten Bügelhaufen vorzunehmen? Startet mir euren Lieblingsklamotten! Dann sind diese wieder ordentlich gebügelt zurück an ihrem Platz und der Bügelhaufen wird euch schon weniger stören.

Diese und noch viele weitere super Tipps findet ihr auf Simplify.de.

 

Aufräumen mit Marie Kondo

Oder: Die „KonMarie“ Methode. Wirklich, diese Frau hat’s echt drauf! Innerhalb der letzten Jahre hat sie es geschafft, sich als Aufräum-Expertin (ja, das gibt’s!) einen Namen zu machen. Einen Namen, der sogar bereits als Verb ins englische Wörterbuch eingegangen ist: „to kondo“ bedeutet, sich von Dingen im eigenen Leben zu entledigen, die kein Glücksgefühl erzeugen. Noch hat sie es nicht in den deutschen Duden geschafft. Aber warten wir’s mal ab …

Nach der Veröffentlichung mehrerer Bücher nahm der Hype um Marie Kondo spätestens Anfang letzten Jahres Fahrt an, als sie auf Netflix ihre eigene Serie startete. In „Aufräumen mit Marie Kondo“ erklärt sie nun also der ganzen Welt, wie Ordnung dauerhaft möglich ist. Nur wie?

 

Räumt in einer bestimmten Reihenfolge und nach Kategorien auf

 

Nach Marie Kondo ist es am besten, in einer bestimmten Reihenfolge zu entrümpeln: Zuerst Kleidung, dann Bücher, es folgen Unterlagen und Papiere, dann Kleinkram und zuletzt Erinnerungsstücke. Laut Marie fängt man somit mit Dingen an mit dem geringsten emotionalen Wert an und arbeitet sich zu denen mit dem größten vor.

Räumt nun nach Kategorien und nicht nach Zimmern auf. Sucht all eure Klamotten, Bücher und so weiter zusammen und werft sie zu einem großen Haufen zusammen, egal ob auf dem Bett oder Sofa. Der Anblick wird euch garantiert schockieren. Es ist also dringend an der Zeit auszumisten…

 

Sparking Joy: Fühlt ihr einen Glücksfunken?

 

Ihr habt den Haufen vor euch? Super, dann geht’s nun an‘s Ausmisten! Dafür kommt das berühmte „sparking joy“ zum Einsatz, das für Marie Kondo einzige Auswahlkriterium: Nehmt jeden Gegenstand in die Hände – versprüht er beim Anfassen Glücksgefühle? Sehr gut, dann darf er bleiben. Ihr fühlt so rein gar nix? Dann direkt auf den Wergwerfhaufen damit!

Somit umgebt ihr euch nach dem Ausmisten nur noch mit Dingen, die euch glücklich machen. Und werdet so auch selber glücklicher und aufgeräumter.

 

Findet für jedes Teil einen festen Aufbewahrungsort

 

An dieser Stelle bekommt jeder Gegenstand einen festen Platz. Das nimmt zwar erst seine Zeit in Anspruch, aber danach wird er immer wieder dorthin zurückkommen. Womit nur noch ein paar Minuten pro Tag für‘s Aufräumen nötig sind.

 

Faltet und verstaut richtig

 

Marie hat eine besondere Falttechnik für Kleidung, Unterwäsche und Socken entwickelt. Mit dieser faltet ihr die Kleidung in rechteckige Päckchen und legt sie aufrecht an ihren Platz. Das sei übersichtlicher und sorge für weniger Falten.

Was auch recht logisch klingt: Befüllt Schubladen nur zu 90 Prozent, um genügend Platz zu haben. Am besten dunklere Farben nach hinten, hellere nach vorne, was wohl gleich für eine „Welle des Glücks“ beim Öffnen sorgt.

 

Schätzt euren Besitz

 

Ihr sollt euch bei allen Sachen, die ihr weggebt, bedanken. Zum Beispiel bei der alten Tasche, dass sie euch so lange treu gedient hat. Dieser eher spirituelle Ansatz von Marie Kondo klingt erstmal komisch, lehrt aber, achtsamer mit den eigenen Dingen umzugehen.

 

Denkt und kauft nachhaltiger

 

Nachdem ihr euch einmal ganz bewusst von vielen Dingen getrennt habt, werdet ihr euch zukünftig zweimal beim Einkaufen fragen, „brauche ich das wirklich? Wird mir dieses Teil Freude bereiten?“ Wenn nicht, lasst es lieber gleich im Regal liegen. Ein Teil weniger zum Aufräumen.

 

Welcher Ansatz gefällt euch besser? Ich finde beide ziemlich praktisch, natürlich kann man sie auch kombinieren. Doch vor allem die Fünf-Minuten-Regel spricht mich an. Mal ehrlich, sich immer mal wieder fünf Minuten zu nehmen klingt doch viel motivierender, als sich am Samstagmorgen zu sagen: Heute räume ich auf. Da wird eh wieder nix draus und das Chaos bleibt. So sehe ich Hoffnung am Horizont – gepaart mit der Marie Kondo Methode – kann die Ordnung endlich kommen!

 

Quellen:

Schoener-Wohnen.de

Simplify.de/ Aufräumen in 5 Minuten

UrbanDictionary.com

 

Bildquellen:

istock.com | Nomadsoul1

 

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