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Was ist eigentlich DIY?

„Do it yourself“ (kurz: DIY): Wir lesen es mittlerweile nahezu jeden Tag. Doch woher kommt der Begriff eigentlich? Wir sind der Sache einmal auf den Grund gegangen.

Die DIY-Bewegung entstand in den 1950er Jahren in Großbritannien und verbreitete sich von dort über die Vereinigten Staaten rasend schnell auf der ganzen Welt. Stark beeinflusst wurde sie von der

Die DIY-Geschichte

„Art-and-Crafts“-Bewegung des 19. Jahrhunderts. Diese sorgte als Gegenbewegung zur Industrialisierung in Großbritannien für eine Rückbesinnung auf die Handarbeit und die natürliche Schönheit. Kunst und Handwerk sollten wieder eine Einheit bilden, man wollte die schöpferische Vollwertigkeit des Kunsthandwerks wiederherstellen.

In den 60er und 70er Jahren war dagegen der Glaube an sich selbst die treibende Kraft der Bewegung. Die Menschen haben sich auf ihr Können besonnen, improvisiert und sehr eigeninitiativ, selbstorganisiert und eigenmächtig gehandelt. Sie waren misstrauisch gegenüber Autoritäten, Industrie und Massenmedien.

Auch in Deutschland steht der „Do it yourself“-Trend heutzutage für eine Gegenbewegung für die sich gefühlt immer schneller drehende Welt. Während er sich bis vor einigen Jahren hauptsächlich auf das Heimwerkertum bezog, definiert DIY mittlerweile nahezu alles, was selbstgemacht bzw. nicht industriell hergestellt wird. Und die Tradition des Selbermachens ist bereits so alt wie die Menschheit selbst. Während früher jedoch (Nachkriegs-) Armut, der Mangel an Materialien und das Streben nach Überleben ausschlaggebender Grund dafür waren, Dinge selbst herzustellen, ist es heutzutage eher der Wunsch nach Selbstverwirklichung und das Ausleben von Kreativität.

Das Internet ermöglicht es den Menschen mehr denn je, sich eine Vielzahl von Fähigkeiten autodidaktisch anzueignen, zu lernen, auszuprobieren und mit Spaß Neues zu schaffen. Als Gegentrend zur globalen Eintönigkeit und Gleichmacherei der Industrie ermöglicht der DIY-Trend seinen Anhängern, Individualität zu genießen, sich abzugrenzen von der monotonen Masse und ein ganz eigenes Gefühl von Zufriedenheit zu erleben.

Mittlerweile ist DIY der Inbegriff von Nachhaltigkeit, Kreativität und Individualität. Deutschland tapeziert, fliest, hämmert, bastelt, malt, näht, kocht und dekoriert was das Zeug hält. Und wir sind mit dabei, denn heute hat Selbermachen nichts mehr mit „Ich habe zu wenig Geld“ zu tun, sondern mit „Ich habe Spaß“!

 

Quellen:

www.wikipedia.org/wiki/Do_it_yourself

www.wikipedia.org/wiki/Arts_and_Crafts_Movement

www.welt.de

 

 

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