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Veröffentlicht am 17. Mai 2018 von #zuhause-Redaktion

Yoga-Varianten der Achtsamkeit

Sich einfach nur auf der Matte verbiegen, das war früher einmal. Es gibt Yogis, die einfach ihre Yogamatte ausrollen und dann mit dem hinabschauenden Hund anfangen. Die ganz einfach gestrickten brauchen dafür nicht einmal eine Yogamatte und yogieren barfuß. In den USA sind Yoga-Übende inzwischen häufig mal bekifft, betrunken oder auch nackt. Wir haben uns verschiedene Trends für euch angesehen. Teilweise bringen sie uns zum Lachen, teilweise der eigenen Existenz ein Stück näher. Namaste.

 

Aerial Yoga – Akrobatik im Tuch

Warum wir es gut finden? Weil es gegen die Schwerkraft arbeitet und das tut einfach mal gut. Fliegen, schweben, loslassen. Es ermöglicht eine tiefere Dehnung und lässt Übungen zu, für die du am Boden schon fortgeschritten sein müsstest. Kopfüber von der Decke baumelnd, den Kopf nur ein paar Zentimeter vom Boden entfernt. Einziger Halt ist dabei ein Nylontuch. „Laufe jetzt mit den Händen so weit wie möglich nach vorne und lass dann los“, weist die Trainerin an. Auf einmal schwingt der ganze Körper frei in der Luft, die Wirbelsäule wird gestreckt und die Faszien massiert. Das Training gilt als besonders wirkungsvoll und ist häufig schonender für den Körper, weil er während des Trainings nicht der Schwerkraft ausgesetzt ist.

Ein weiterer guter Grund, warum du es einfach einmal ausprobieren solltest, ist die Kombination aus schweißtreibenden Übungen und Entspannung. Das Lösen von Blockaden und intensive Dehnung stehen im Vordergrund. Durch die vielen Übungen kopfüber können sich deine Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur strecken. Versuch es und schwing auch frei wie ein Vogel durch die Luft – herrlich!

 

Goat Yoga: Määääähhhh & Namaste?

Der herabschauende Hund, Taube, Kranich – viele Yogaübungen tragen die Namen von Tieren. Doch Yoga mit Tieren, das ist neu. Beim „Goat Yoga“ spazieren wahrlich und wahrhaftig Ziegen durch den Yogakurs. Aber ist das wirklich entspannend?! Aber ja! Denn hier sind Sport- und Naturliebhaber voll in ihrer „yogischen“ Komfortzone. Beim Goat Yoga wird die Matte nicht im Studio, sondern auf einer grünen Wiese unter freiem Himmel ausgerollt. Blauer Himmel, Vögel zwitschern und die Ziegen blöken. Neben der Anleitung für diverse Yogaübungen laufen kleine Ziegen zwischen den Yogis hin und her und kommen neugierig auf die Matte. Das klingt erstmal seltsam, hat tatsächlich einen ernsten Hintergrund. Die Tiere sind freundlich und mögen den Kontakt mit Menschen und werden häufig als Therapietiere eingesetzt. Deshalb hat Goat Yoga angeblich einen noch größeren Entspannungs- und Glückseffekt als eine normale Yogastunde. Ohhhmmmähhhh.

 

Bier-Yoga

Bier-Yoga ist die Kombination aus Yoga und dem güldenen Gerstensaft. Warum könnte es tatsächlich Sinn machen? Weil die Menschen seit Jahrhunderten sowohl mit Yoga als auch mit Bier die Seele baumeln lassen und Körper und Geist entspannen. Die Ausgelassenheit, die das Biertrinken mit sich bringt, und das Körperbewusstsein von Yoga lassen sich zu einer inspirierenden Erfahrung verbinden.

Beim Bier-Yoga trinkt man das Bier nicht etwa vorher zur Entspannung oder hinterher zur Durstlöschung, sondern währenddessen. Gerne statt im Studio einfach gleich direkt in der Brauerei oder im Hopfenfeld. Fans schwärmen von der Bewusstseinserweiterung und der erhöhten Koordinationskraft, die gebraucht wird, wenn man bei der einbeinigen Baumstellung auch noch eine Halbe balanciert.

Urteilt also zukünftig nicht vorschnell, wenn ein Betrunkener mit merkwürdigen Verrenkungen vor einer Bar liegt! Vielleicht trainiert er nur gerade … Vielleicht ist es ein innovativer Ansatz für alle, die Yoga bislang nicht interessiert hat.

 

Bildquelle:

istockphoto.com | Erstudiostok

 

Dieser Beitrag wurde erstmals in unserem Lifestyle Magazin veröffentlicht.


Mehr aus unserem Lifestyle Magazin:

Mehr Anregungen findet ihr auf unserem Blog oder im Magazin #Zuhause selbst. In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns unter anderen auch mit dem "Prinzessinengarten" und der Wichtigkeit einer persönlichen Ruhe-Oase. Hier könnt ihr das Magazin kostenfrei anfordern.

 

#zuhause-Redaktion

Dieser Artikel entstand in unserer #zuhause-Redaktion.

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